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Wir betrauern einen weiteren Verlust

Nachruf Holger Reimann

*24.04.1965                           †18.03.2021

Holger spielte sein erstes Doppelkopf-Turnier 1986 bei Carolus Aachen. Als Vereinsloser wurde er 18. von 120 Teilnehmern. 1996 fand sich Holger im Mülheimer Verein ein, wurde ein aktives Vereinsmitglied der Mülheimer Füchse und ein guter Freund.

Mehrfach verbrachten Holger, Hani, Guido und ich Doko-Urlaube zusammen, waren auf Texel und am Cap Gris Nez…. Unvergessene Momente, in denen sein feiner Humor, den man oft erst viel später verstand, uns manchen goldenen Moment schenkte.

Auf Holger konnte man sich als Mensch, Vereinskamerad, Mannschaftskollege und vor allem als Freund jederzeit zu 1000% verlassen. Das galt auch für seine Ansagen, die er sicher alleine gewann.

Typisch für ihn war, dass man nie erkennen konnte, ob er dick im Plus stand oder in Nassen ertrank. So fragte ich ihn einmal nach einer Regio, wie es gelaufen sei und er sagte: „‘n paar Miese.“ Später warf ich einen Blick auf die Ergebnisliste und stellte fest, dass er Letzter geworden war.

Nachdem er mit Susanne die Liebe seines Lebens gefunden und die Zwillinge Dario und Janni ihr Glück gekrönt hatten, zog er sich ein wenig vom Doko zurück. Dennoch stand er treu zu unserem Verein, unterstützte uns, wo es ging und wir standen in regelmäßigem Kontakt.

Sein Tod trifft uns überraschend und wir sind tief geschockt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

In stillem Gedenken


Katja von der Warth
für den Verein MH FUKS

Neuer Online DDV-Wettbewerb

Wir möchten Euch für einen Doppelkopf-Online-Wettbewerb begeistern, an dem JEDER Plattformübergreifend teilnehmen kann. Geplanter Start ist der 1. April 2021.

Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr  h i e r

Keine Mindestrunden für Schiedsrichter auch in 2021

Die Regelkommission hat beschlossen, auch für das Jahr 2021 die Mindestrundenzahl für Schiedsrichter nicht zu überprüfen. Die Verbandsschiedsrichter behalten ihre Anerkennung als VSR im Jahr 2022.

Begründung:

Es ist nicht absehbar, wann bzw. ob überhaupt in diesem Jahr der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Die Reglung über die mindestens gepielten oder geschiedsten Runden kann deshalb für 2021 nicht angewendet werden.

Arne Topp  -  für die Regelkommission

 

Aktuelles zur Planung von Schiedsrichterseminaren 2021

 Die Liste der Interessenten für einen Schiedsrichter–Lehrgang ist erfreulicherweise auf 15 Personen angewachsen.  (aktuell: 5 Nord, 8 West, 2 Süd)

Die Regelkommission hat sich nach gründlichem Abwägen gegen eine Online-Fortbildung entschieden, unter anderem weil das praktische Üben einen wichtigen Bestandteil des Seminars darstellt.

In hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft werden aber wieder Live-Veranstaltungen möglich sein. Dann stehen wir natürlich gerne für die Schiedsrichter–Lehrgänge bereit!

Andererseits bietet die aktuelle Situation ja vielleicht Einigen sogar eine besonders gute Gelegenheit, sich einmal intensiver mit dem DDV-Regelwerk vertraut zu machen und sich auf die Schiedsrichterprüfung vorzubereiten.

Deswegen können sich alle Interessenten schon jetzt die Prüfungsvorbereitungsunterlagen (Fragenkatalog und Antworten) zuschicken lassen. Bitte hierzu eine Email mit Adresse und Vereinszugehörigkeit an susanne_ingenhorst@web.de senden.

Der Veranstaltungsort des Seminars wird sich daran orientieren, wo die meisten Interessenten zu finden sind, dies wäre aktuell also die Region West. Wenn es soweit ist und es konkrete Pläne gibt, werden wir es auf der Homepage veröffentlichen und alle Interessenten auch persönlich anmailen.

Susanne Ingenhorst für die Regelkommission des DDV

 

Leider musste uns ein weiteres Mitglied verlassen

10.10.2020

Sabine Domin

06.03.1956 – 09.10.2020

Als Urberlinerin hat sie jahrelang für B FUEX gespielt und in den "wilden" Zeiten des Doppelkopfs wurde dann aus der Doko-Diaspora Berlin, in Fahrgemeinschaft zu viert oder fünft, die Republik befahren um bei Turnieren, Meisterschaften und geselligen Abenden dem Doppelkopf zu frönen.

Auch im Urlaub konnte sie nicht vom Doko loslassen. So begab es sich in einem Urlaub 1999 in Ungarn, zu dem sich 16 doppelkopfbegeisterte Spieler nach dem Turnier in München aufgemacht hatten, dass Sie dort Ihre Liebe traf und zu Ihrem Liebsten ins Ruhrgebiet zog.

Hier spielte Sabine noch einige Jahre für den Essener Verein, bis sie sich krankheitsbedingt vom Doko zurückzog.

Nach zwei Schlaganfällen konnten die Ärzte sie, nach einem Herzstillstand in der Reha, nicht zurückholen.

Trotz Ihrer Krankheit und den damit einhergehenden Schmerzen hatte Sie für jeden immer ein Lächeln übrig.

Wir werden Dich nicht vergessen.

Burkhard Glumm

 

 

Gedanken zur DEM

12.09.2020

Liebe Doppelkopf-Freunde,

heute früh bin ich mit den Gedanken aufgewacht:

Jetzt wäre Deutsche Einzelmeisterschaft, der Höhepunkt der Saison und viele von uns wären in Bonn.

Wehmütig sehe ich nach draußen – ein Spätsommertag.

Meine Gedanken schweifen ab….

… meine kurze Ansprache am Morgen – wie so oft improvisiert

… lachende Doppelkopfspieler, die in der Sonne Karten spielen

… die Ruhe nach der Rundenfreigabe

… das leise Fluchen, wenn es nicht so läuft

… die Freude über ein gewonnenes Solo

… die erste DEM mit Verena als  Spielleiterin

… schließlich Siegerehrung, Freude über Platzierung

… die Doko-Familie ist zusammen

 

Aber nicht 2020, hoffentlich 2021.

Ich denke an Euch und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Viele Grüße

Eure

Katja von der Warth

Vorsitzende des Deutschen Doppelkopf-Verbandes e.V.

Wir trauern um ein langjähriges Mitglied

12.08.2020

Johannes von Senkowski

1951 – 2020

 

Im Laufe des Jahres 1997 tauchte Johannes erstmals bei uns im Doppelkopfverein auf. Seine hier lebende Mutter war der Grund für seine Station in München. Als selbständiger Händler ging er, ortsunabhängig, vielen erfolgversprechenden Geschäften nach.

Das Doppelkopfspiel beherrschte er leidlich. Auch wenn ihn stets der Ruf eines Glücksritters verfolgte, besaß Johannes ein sehr gutes Gespür dafür, wann er etwas an/-absagen und wann er lieber schweigen sollte. Das lag an seinem Draht zum Universum.

Im Jahre 2001 zog es ihn wieder fort aus München, sein Weg führte nach Liederbach bei Frankfurt und einige Jahre später nach Berlin.

Uns Münchnern hielt er stets die Treue. Von 2001 bis 2017 war er aktives Mitglied des Bundesligateams, welches er nach dem Abstieg 2009 im Folgejahr fast alleine mit 288 Pluspunkten wieder in die erste Liga spielte.

Er nahm an 217 Turnieren teil, von denen er beachtliche 9 gewann.

Seiner Krebserkrankung sah er gefasst und optimistisch entgegen. Diesen Kampf hat er jetzt leider verloren.

Mit seiner stets ruhigen, freundlichen, offenen und ausgleichenden Art war er bei allen überaus beliebt. Seine lachenden Augen werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Wir behalten Johannes in bester Erinnerung.

Albert Helmchen, für die Münchner Vereine

 

Doko mit 100 Jahren

09.07.2020

Wie dem Vorstand zugetragen wurde, konnte eine begeisterte Doko-Spielerin am 09.07.2020 ihren 100. Geburstag feiern.

Unsere Vorsitzende hat zu diesem Anlass eine individuelle Karte gebastelt und diese zusammen mit einem Kartenspiel als Geschenk versendet. Dazu findet ihr hier ein Foto der Jubilarin mit dem Präsent.

Ranglistenturnier des 1. DC Köln

01.03.2020

Kaum führen die Kölner nach 20 Jahren mal wieder ein Ranglistenturnier durch und schon landen sie einen Doppelsieg. Mit 102 Punkten gewann Olaf Homfeld (K  1DCK) vor Gerd Bischoff (K  1DCK) mit 66 Punkten, Den dritten Platz erspielte sich Felix Fritsch (F  BiFü) mit 64 Punkten.

7. Harald-Krautheim-Gedenkturnier des DC Oberweser

Das 7. Harald-Krautheim-Gedenkturnier gewann Christian Matheus (B  FUEX) mit 91 Punkten äußerst knapp, mit einem Punkt Vorsprung gegenüber Bernhard Buchhage (o.V.). Danach platzierten sich Rudi Credner (HMÜS3) und Harry Wollenhaupt (KS Obw) mit jeweils 65 Punkten.